Kathedrale Saint-André in Bordeaux

16. November 2007

Aquitaine liegt im Südwesten Frankreichs und wird von den Pyrenäen und dem Atlantik begrenzt. Das Gebiet hat seinen Besuchern besondere Sehenswürdigkeiten zu bieten.  Besonders reizvoll ist dabei der tolle Küstenstrand. Hier befindet sich auch die größte Düne Europas, die Düne von Pyla. Jährlich wird diese von ca. 1 Millionen Touristen besucht, und gilt als zweites meistbesuchtes Naturdenkmal in Frankreich, nach dem Mont-Saint-Michel in der Normandie. Aguitaine bietet seinen Gästen nicht nur einzigartigen Landschaften, sondern auch viele andere, kulturelle Sehenswürdigkeiten. Eine der wichtigsten Städte der Region ist Bordeaux, in der sich einzigartige, kirchliche Meisterwerke befinden. Zu diesen gehört auch die Kathedrale Saint-André. Die Kirche ist ein der ältesten Kirchen der Region. Die ersten Informationen über die Kirche stammen aus verschiedenen Urkunden, die belegen, dass sie ca. im  12. Jahrhundert erbaut wurde. Die Kirche wurde im gotischen Stil gebaut und trägt alle wichtige Merkmale der Gotik. Während der vielen Jahrhunderte erlebte die Kirche viele Veränderungen. Zum Beispiel während der Französischen Revolution wurde die komplette Inneneinrichtung der Kathedrale zerstört, und das Gebäude in eine Scheune umgewandelt. Seit 1998 befindet sich die Kathedrale auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes als eine der wichtigsten im gotischen Stil gebauten Kathedralen Frankreichs. Ganz Besonders ist an dieser Kirche auch der Turm Pey-Berland, der ca. 81 m hoch ist und von besonderen gotischen Spitzen geschmückt ist.

Geschichte Aquitaniens

31. Oktober 2007

Aquitanien ist ein Gebiet im Südwesten Frankreichs. Die Geschichte der Region konnte mit Hilfe von archäologischen Funden bis in die Epoche der Kelten zurückverfolgt werden. Das Gebiet war schon in der Zeit der Kelten eine bewohnte Region. Die hier lebenden Menschen hatten ihre eigene Kultur und Sprache, die im laufe der JAhrhunderte verloren gegangen sind. Unter der Herrschaft von Julius Caesars wurde das Gebiet von den Römern besetzt und es wurde in ein römisches Gebiete verwandelt. Im Mittelalter hat die Region durch die Heirat von Eleonore von Aquitanien mit Heinrich Plantagenet Graf von Anjou wieder einmal den Herrscher gewechselt und wurde ein Teil des englischen Königreichs. Während der Kriege der vergangenen Jahrhunderte, haben sich auch die Grenzen des Gebietes Aquitaniens immer wieder verändert und verschoben. Im 19. und 20. Jahrhundert hat sich die Region dann zu einem wichtigen Urlaubszentrum Frankreichs entwickelt. Ein Ort, der Aquitaniens zu internationalem Ruhm und Ruf verholfen hat, ist Dune du Pyla. Dieser Ort wird wegen seiner tollen  Sehenswürdigkeiten und schönen Landschaften jedes Jahr von Touristen aus Europa und der ganzen Welt besucht. Dune du Pyla gilt als ein wichtiges Naturdenkmal Europas und deswegen steht es auch unter Naturschutz.