Archiv für April 2007

Urlaub in Aquitaine

Freitag, 06. April 2007

Nach einer 5-tägigen Urlaubsreise wurde Aquitaine zu unserem absoluten Traumziel, das wir so bald wie möglich erneut besuchen werden. Nicht nur das Meer mit den endlos langen Sandstränden, wo wir uns sowohl im warmen Sonnenlicht entspannen konnten aber auch beim Surfen und Wasserski voll auf unsere Kosten kamen, sondern auch Berge und Wälder, die wir am Ende unserer Reise besuchten, haben uns voll und ganz von der Einzigartigkeit überzeugt.
In den ersten 2 Tagen haben wir nur das Meer genossen und es uns bei 25 Grad im Schatten gutgehen lassen. Da wir uns aber auch von der beeindrucken Berglandschaft ein Bild machen wollten, haben wir uns die letzten Tage für einen Besuch in den Pyrenäen aufgehoben. Die von November bis April verschneiten Berge, boten uns im August ein wundervolles Farbenspiel und es machte großen Spaß, die Flora und Fauna bei langen Wanderungen zu bestaunen. Wenn Sie aber auch den Nervenkitzel lieben, ist der Wildwassersport oder das Gleitschirmfliegen für Mutige auf jeden Fall zu empfehlen.
Leider blieben uns nur noch zwei Tage, um die kulturellen Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Das "Tal des Menschen", ein UNESCO-Weltkulturerbe, oder die Grotte de Pair-non-Pair sollten Sie sich auch nicht entgehen lassen. Und falls Sie noch Zeit finden, sollten Sie auch eines der wunderschönen Schlösser und die Festungen besichtigen.
Allgemein bekannt wurde die Aquitaine auch als Weingebiet, das Sie auf keinen Fall verlassen dürfen, ohne einmal die köstlichen Hühnchen nach baskischer Art oder die Kartoffeln Sarladaise probiert zu haben.
Es ist sehr praktisch mit dem Auto anzureisen, da man so sehr viel und in sehr kurzer Zeit besichtigen kann, aber Sie können auch mit Flugzeug oder der Bahn anreisen, und finden zahlreiche Informationen dazu im Internet.

Historische Fakten Aquitaniens

Dienstag, 03. April 2007

Die Geschichte Aquitaniens begann schon vermeintlich 1000 vor Christus, als keltische Stämme dieses Land besiedelten. Griechische Stämme wahren die nächsten Bewohner des Landes, sie errichteten mehrere Städte, wie zum Beispiel die heute weltweit bekannte Stadt Marseille. Aquitanien wurde Ende des 1. Jahrhunderts römische Provinz und blieb römische Provinz bis zum Ende des weströmischen Reiches. Es folgte danach eine westgotische Herrschaft bis 507, als die Goten von den Franken verjagt wurden. Ab 771 wurde Aquitanien dann zur selbständigen Herzogtum, doch diese Souveränität dauerte nicht lange, denn 866 gelang Aquitanien unter westfränkische Herrschaft. 1152 kam es dann unter die Herrschaft der englischen Krone, die 1337 schließlich den 300 Jahre langen Krieg zwischen England und Frankreich verursachte. 1789 wurde durch die berühmte französische Revolution gekennzeichnet. Ab 1799 war Napoleon Bonaparte neues Staatsoberhaupt, und mit der Waterloo-Schlacht 1815 begann dann eine neue tumultuöse Zeitspanne im Geschichte Frankreichs. 1960, nach Neueinteilung der Regionen, entstand Aquitanien zwischen den damaligen Grenzen auch neu.