Aquitanien ist ein historisches Gebiet im Südwesten Frankreichs. Im Norden grenzt es an die Region Poitou- Charentes, im Osten an die Region Misi-Pyrénées, im Süden an Spanien und im Westen an den Atlantik. Das Klima ist ganzjährig mild, die Niederschläge sind relativ hoch, besonders im Winter.
Hier befindet sich das größte zusammenhängende Waldgebiet Frankreichs, desto bescheidener ist aber die Anzahl der Flüsse, was dem Namen Aquitanien – kommt aus dem Lateinischen und bedeutet “das Land des Wassers” – einen komischen Klang gibt.
Das Land, das fast 300 Jahre unter dem Französisch-Englischen Krieg gelitten hat, erlebte im 20. Jahrhundert einen Aufschwung. So ist es heute ein sehr beliebter Ausflugsort mit vielen Sehenswürdigkeiten. So muss jeder Tourist der Aquitanien besucht einmal nach Agen fahren und hier die Kathedrale Saint-Caprais, die Jakobinenkirche und die Saint–Hilaire Kirche besuchen.
Bordeaux, das politische, wirtschaftliche und geistige Zentrum Aquitaniens, ist auch nicht zu vergessen. Berühmt ist Bordeaux besonders für seine Küche und Weine, doch es ist auch eine Kulturstadt. Hier kann man im Kunstmuseum die Werke von Delacroix, Corot und Matisse bewundern.
Biarritz, die Stadt mit den feinsten Sandstränden, sollte auf keinen Fall vernachlässigt werden. Die schöne Grand Plage mit dem imposanten Casino, oder die Aussicht vom Rocher Viérge wird man so schnell nicht vergessen. Saint Jean de Luz liegt in der unmittelbaren Nähe und bietet im Gegenteil zur Ruhe von Biarritz ein vitales Nachtleben an.