Kathedrale Saint-André in Bordeaux

Aquitaine liegt im Südwesten Frankreichs und wird von den Pyrenäen und dem Atlantik begrenzt. Das Gebiet hat seinen Besuchern besondere Sehenswürdigkeiten zu bieten.  Besonders reizvoll ist dabei der tolle Küstenstrand. Hier befindet sich auch die größte Düne Europas, die Düne von Pyla. Jährlich wird diese von ca. 1 Millionen Touristen besucht, und gilt als zweites meistbesuchtes Naturdenkmal in Frankreich, nach dem Mont-Saint-Michel in der Normandie. Aguitaine bietet seinen Gästen nicht nur einzigartigen Landschaften, sondern auch viele andere, kulturelle Sehenswürdigkeiten. Eine der wichtigsten Städte der Region ist Bordeaux, in der sich einzigartige, kirchliche Meisterwerke befinden. Zu diesen gehört auch die Kathedrale Saint-André. Die Kirche ist ein der ältesten Kirchen der Region. Die ersten Informationen über die Kirche stammen aus verschiedenen Urkunden, die belegen, dass sie ca. im  12. Jahrhundert erbaut wurde. Die Kirche wurde im gotischen Stil gebaut und trägt alle wichtige Merkmale der Gotik. Während der vielen Jahrhunderte erlebte die Kirche viele Veränderungen. Zum Beispiel während der Französischen Revolution wurde die komplette Inneneinrichtung der Kathedrale zerstört, und das Gebäude in eine Scheune umgewandelt. Seit 1998 befindet sich die Kathedrale auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes als eine der wichtigsten im gotischen Stil gebauten Kathedralen Frankreichs. Ganz Besonders ist an dieser Kirche auch der Turm Pey-Berland, der ca. 81 m hoch ist und von besonderen gotischen Spitzen geschmückt ist.

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